Worum geht es im Projekt?
Mit dem Projektvorhaben wird ein soziales Unterstützungsangebot für schwer erreichbare junge Menschen im Alter von 14 bis 26 Jahren, die in den Planungsregionen Aue, Schwarzenberg und Stollberg sowie in den Planungsregionen Annaberg-Buchholz, Marienberg und Zschopau leben, ermöglicht. Dieses kann freiwillig, kostenfrei und ohne Antragsstellung von der Zielgruppe beansprucht werden. Es arbeitet rechtskreis- und maßnahmeübergreifend im Sinne der jungen Menschen.
Das Projekt „Wendepunkt - Gemeinsam ans Ziel“ wird im Rahmen des Programms „JUGEND STÄRKEN: Brücken in die Eigenständigkeit“ durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Ein weiterer Förderer ist der Erzgebirgskreis.
Förderperiode des Bundesprogramms: 2021-2027
Die fachliche Umsetzung erfolgt durch pädagogische Fachkräfte, welche folgende Hauptaufgaben erfüllen:
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Case Management |
» Intensive sozialpädagogische Einzelfallarbeit. |
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Aufsuchende Jugendsozialarbeit |
» Wir kommen dahin, wo die jungen Menschen sind. |
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Beratung/Clearing |
» Informationen zu individuellen Anliegen und Fragen. |
Während der Zusammenarbeit mit dem jeweiligen jungen Menschen wird mit Blick auf die individuelle Situation eine denkbare Perspektivplanung erarbeitet und in Folge dessen eine darauf aufbauende Zielvereinbarung geschlossen. Diese dient zu einer, für beide Seiten, klaren Auftragsklärung für die Zusammenarbeit.
Während der gemeinsamen pädagogischen Arbeit findet zudem bei einer mittel- und längerfristigen Unterstützung der jungen Menschen eine kontinuierliche Reflexion von realisierten Hilfeschritten v.a. in Bezug auf deren Wirksamkeit sowie zu weiteren Veränderungserfordernissen statt.
Die jungen Menschen werden über das Projekt gezielt in ihrer selbstständigen Lebensführung und Ressourcenentwicklung begleitet.

Die pädagogischen Fachkräfte knüpfen während der Arbeit mit den jungen Menschen stets an der individuellen Ausgangssituation und den spezifischen Anliegen ressourcenorientiert an. Es wird zusammen geschaut, welche besonderen Herausforderungen und Aufgaben im aktuellen Lebensalltag vorliegen und durch welche Unterstützungsformen/ Aktivitäten eine Situationsänderung möglich sein könnte. Dabei werden die Bedingungen und Regelangebote/ Dienste des sozialen Nahraumes beachtet sowie der zielgerichtete Zugang zu diesen bedarfsorientiert (auch mit Begleitung zu Beginn) angeregt. Ebenso können Schlüsselpersonen des sozialen Umfeldes entsprechend der jeweiligen Situation in die pädagogische Arbeit involviert werden.
So sind beispielsweise eine Vermittlung und Begleitung zur Schuldnerberatung, zur Suchtberatung, zur Berufsberatung, zu Terminen im Jobcenter oder zur psychologischen Beratung möglich.
Weiterhin können auch verschiedene Interessen der Zielgruppe wie z. B. die sinnvolle Freizeitgestaltung thematisiert und gezielt begleitet werden. Ebenfalls sind Inhalte zur Unterstützung der Berufsorientierung und Kompetenzfeststellung denkbar.
Ein Großteil der pädagogischen Arbeit findet direkt im Umfeld des einzelnen jungen Menschen (z.B. Zuhause, an zentralen Orten des Wohnumfeldes, in der Ausbildungsstätte oder auch in Freizeiteinrichtungen sowie in wohnortnahen Einrichtungen des Projektträgers etc.) und damit mobil/ aufsuchend statt. Es wird demnach vorrangig eine „Geh-Struktur“ durch die pädagogischen Fachkräfte der Zielgruppe gegenüber realisiert und damit ein niedrigschwelliger Zugang zum Projekt gewährt. Die Termine mit den jungen Menschen werden individuell und flexibel entsprechend von deren Möglichkeiten und Bedarfen vereinbart.
Neben der Begleitung im Case Management werden auch thematische Kurzberatungen/ Clearing umgesetzt. Diese können sowohl in Präsenz/ der gemeinsamen Begegnung als auch bei Bedarf über digitale Zugangswege erfolgen.
Es existiert für das Projekt ein Kontaktbüro in Schwarzenberg und ein weiteres Kontaktbüro in Stollberg. Auch in den Planungsregionen Annaberg-Buchholz, Marienberg und Zschopau haben wir ein Kontaktbüro. In diesen Räumlichkeiten des Projektträgers werden auch punktuell zeitlich befristete Kleingruppenangebote zu speziellen Themen, welche die gegenwärtige Lebenswelt der jungen Menschen und damit deren Weiterentwicklung tangieren, ermöglicht.
Unser Angebot im Überblick
Wir bieten unter anderem:
- allgemeine Sozialberatung bzw. Kurzzeitberatung zu den aktuellen und persönlichen Themen von jungen Menschen
- Begleitung zu Behörden und Ämtern
- Unterstützung bei Terminen zu Beratungsstellen und/ oder Fachinstitutionen
- Hilfe bei Antragstellungen
- Unterstützung bei der Wohnraumsicherung
- Anleitung zu lebenspraktischen Arbeiten z.B. Haushaltsführung und -planung
- allgemeine Förderung der Alltags- und Sozialkompetenz
- Unterstützung des Bewerbungsprozesses hinsichtlich einer beruflichen Erstausbildung sowie Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt
- Begleitung bei der Bewältigung des eigenen Schriftverkehrs oder bei inhaltlichen Fragen zum zielgerichteten Umgang damit
- Mitwirkung bei der Hilfebündelung und Begleitung
Unsere Kontaktdaten
AWO Erzgebirge gGmbH
„Wendepunkt - Gemeinsam ans Ziel“
Planungsregionen Aue, Schwarzenberg und Stollberg
Sachsenfelder Straße 89, 08340 Schwarzenberg
Herrenstraße 25, 09366 Stollberg
Homepage: www.awo-erzgebirge.de
Ansprechpartnerinnen:
Frau Madeleine Sommer
Tel. 01520 7546626
Frau Linda Böhm
Tel. 0172 7819033
Frau Maria Pahlisch
Tel. 0173 9816204
AWO Erzgebirge gGmbH
„Wendepunkt - Gemeinsam ans Ziel“
Planungsregionen Annaberg-Buchholz, Marienberg und Zschopau
Am Goldkindstein 1
09496 Marienberg
Homepage: www.awo-erzgebirge.de
Ansprechpartnerinnen:
Frau Katrin Geisler
Tel. 01520 3178190
Frau Madeleine Sommer
Tel. 01520 7546626
