Kompetenzagentur Erzgebirge

Flexibles und aufsuchendes Beratungs- sowie Unterstützungsangebot für junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren mit vielschichtigen Themenstellungen im Übergang von Schule zu Beruf.

Das Projekt der Kompetenzagentur wird im Rahmen des Programms “JUGEND STÄRKEN im Quartier“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden sich unter www.jugend-staerken.de.

Gefördert durch:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Europäischer Sozialfonds für Deutschland
Europäische Union
Europäische Union
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Über uns

Die Kompetenzagentur verfügt im Raum Aue - Schwarzenberg über mehrere Anlaufstellen, wobei sie ihren Hauptsitz im Schwarzenberger Stadtteil Sonnenleithe hat. Beratungen sind auch in Kontaktstellen in Breitenbrunn, Lauter und Schneeberg möglich. Bei Bedarf können Beratungen auch in wohnortnahen Räumen anderer AWO Einrichtungen durchgeführt werden.
Die Jugendsozialarbeit verfolgt einen aufsuchenden und mobilen Beratungsansatz, so dass die Mehrzahl der Beratungsgespräche im sozialen Umfeld des einzelnen Klienten stattfinden.


Hauptsitz der Kompetenzagentur

AWO Erzgebirge gemeinnützige GmbH
Sachsenfelder Straße 89
08340 Schwarzenberg
Tel.: 03774/509725


Ansprechpartner:
Madeleine Sommer 
Angelina Hennig
m.sommer@awo-erzgebirge.de und 
sozialpaedagogen@awo-erzgebirge.de  

Unser Konzept

Es wird durch das pädagogische Personal der Kompetenzagentur ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für junge Menschen im Alter von 12 Jahren bis 26 Jahren angeboten. Es kann unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, ethnischer oder religiöser Zugehörigkeit genutzt werden. Ziel für die Zusammenarbeit mit der Zielgruppe ist es, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine angemessene schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen.

Die Kompetenzagentur verfügt über mehrere Anlaufstellen, wobei sie ihren Hauptsitz im Schwarzenberger Stadtteil Sonnenleithe hat. Beratungen sind auch in Kontaktstellen in Breitenbrunn, Aue und Schneeberg möglich. Bei Bedarf können Beratungen auch in wohnortnahen Räumen anderer AWO Einrichtungen des Trägers durchgeführt werden. Ebenso ist die Beratung und Begleitung im unmittelbaren häuslichen Rahmen der jungen Menschen sowie an zentralen Orten im öffentlichen Raum realisierbar. Da die Jugendsozialarbeit innerhalb der Kompetenzagentur primär einen aufsuchenden und mobilen Beratungsansatz verfolgt, finden die Mehrzahl der Beratungsgespräche im sozialen Umfeld des einzelnen jungen Menschen statt.

Gerade in der Übergangsphase vom Jugendalter zum Erwachsenenalter haben junge Menschen eine Reihe von Entwicklungsaufgaben zu erfüllen. Die Lebensphase, in der sich die jungen Menschen befinden, verlangt ihnen anspruchsvolle Bewältigungsstrategien ab, um von einem „gelungenen“ Sozialisationsprozess sprechen zu können.

Sie stehen in der Herausforderung, die sehr schnelle Veränderung von körperlichen Merkmalen, Emotionslagen, Denkweisen und Antriebsenergien zu verarbeiten und gleichzeitig Anpassungs- und Qualifizierungsleistungen zu erfüllen. Nicht alle jungen Menschen beherrschen diesen Prozess, so dass sich Problemkonstellationen bei den Entwicklungsaufgaben ergeben, die den weiteren Verlauf der Gesundheits- und Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigen. Aufgabe der Sozialarbeit ist es, genau diese jungen Menschen individuell bei der Bewältigung ihres Sozialisationsprozesses zu begleiten und zu stärken. Die Jugendsozialarbeit innerhalb der Kompetenzagentur bietet in dem Zusammenhang eine Reihe von Möglichkeiten. Sie beinhaltet Hilfen und Angebote, die junge Menschen mit sozialen Benachteiligungen und / oder individuellen Beeinträchtigungen unterstützen, mit der Zielsetzung, dass diese (wieder) in die Lage versetzt werden, in vollem Umfang und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Über die Jugendsozialarbeit innerhalb der Kompetenzagentur sollen die jungen Menschen jedoch nicht „nur“ beraten oder schulische und berufliche Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten eröffnet werden. Die jungen Menschen sollen sozial-pädagogisch begleitet werden, um sie zu befähigen, ihr Leben eigenverantwortlich zu gestalten, ihren Unterhalt zu verdienen und Mitverantwortung wahrzunehmen. Dabei basiert die Jugendsozialarbeit innerhalb der Kompetenzagentur, stets unter Wahrung grundlegender pädagogischer Prinzipien, auf vier Bausteinen:
  • Case Management im Einzelsetting
  • aufsuchende Jugendsozialarbeit
  • niedrigschwellige Beratung/ Clearing
  • Mikroprojekt

 

Pädagogische Prinzipen der Arbeit innerhalb der Kompetenzagentur

Die Ausgestaltung des Beratungs- und Unterstützungsangebots der Kompetenzagentur beruht auf dem Freiwilligkeitsprinzip der jungen Menschen. Dabei finden die im Folgenden aufgeführten pädagogischen Prinzipien Anwendung:

1. Subjektorientierung
Nur wenn im Rahmen des Unterstützungs- und Begleitungsprozesses die individuellen Kompetenzen des jeweiligen jungen Menschen sichtbar werden, können darauf basierend pädagogische Maßnahmen im Zuge der Kompetenzentwicklung folgen bzw. angeregt werden. Die Voraussetzung dafür, dass die jungen Menschen ihre Kompetenzen zeigen können, ist, dass sie sich angesprochen und ernst genommen fühlen. Von daher ist es unabdingbar, dass die jungen Menschen jeweils aktiv in die Gestaltung ihres individuellen Unterstützungs- und Begleitungsprozesses einbezogen werden, um deren weitere Entwicklung voranbringen zu können.


2. Managing Diversity - Vielfalt anerkennen
Der Ansatz der Jugendsozialarbeit innerhalb der Kompetenzagentur ist auf die Individualität des einzelnen jungen Menschen ausgerichtet. Alle bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit. Dabei unterscheiden sich die jungen Menschen, welche das Angebot der Kompetenzagentur nutzen, beispielsweise hinsichtlich des Geschlechts, des Alters, ihrer Lebensstile, ihrer körperlichen Gegebenheiten (Behinderungen), ihrer
kulturellen und familiären Hintergründe, ihres religiösen Glaubens oder auch in Bezug auf ihre sexuellen Orientierung. Diese Verschiedenartigkeit wird im Rahmen des Unterstützungs- und Begleitungsprozesses berücksichtigt, so dass den jungen Menschen Wertschätzung gegenüber gebracht und vor Ort in der Zusammenarbeit ein positiver Umgang mit Wertevielfalt gepflegt wird.


3. Lebenswelt und Arbeitsweltbezug
Um sich adäquat mit der aktuellen Situation des jeweiligen jungen Menschen aus-einandersetzen zu können, ist es erforderlich, dass das pädagogische Personal im Zuge des professionellen Handelns konkrete Bezüge zur Lebenswelt der jungen Menschen sowie zur Realität der Arbeitswelt herstellen kann. Je konkreter diese Bezüge sind, desto besser können die jungen Menschen vorhandene Kompetenzen zeigen, erkennen, reflektieren und für sich und ihr eigenes Handeln einordnen.


4. Kompetenzansatz
Die Arbeit der Jugendsozialarbeit innerhalb der Kompetenzagentur ist ressourcen- und kompetenzorientiert. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der pädagogischen Arbeit das Erleben von Selbstwirksamkeit gefördert. Auf Grund dieser Erfahrung können die jungen Menschen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten aufbauen, was fortwährend sehr motivierend für das Setzen von weiteren (Lebens-)Zielen ist. Weiterhin werden die jungen Menschen dadurch dabei unterstützt, einen eigenständigen Lebensentwurf zu entwickeln.


5. Transparenzprinzip
Im Zuge der pädagogischen Arbeit ist es grundlegend, dass die Arbeitsweise im Rahmen des Unterstützungs- und Begleitungsprozesses für die jungen Menschen nachvollziehbar ist. Ausschließlich, wenn sie wissen, in welcher Form und unter Hinzuziehung welcher Methoden sich die Beratung und/ oder Begleitung gestaltet, können sie sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gezielt an der Umsetzung der Hilfeschritte beteiligen, sich konstruktiv einbringen und in der Folge mehr Stabilität in ihrer persönlichen Lebenssituation erreichen.


Durch die Wahrung dieser pädagogischen Prinzipien ist eine individuelle Beratung und/ oder Begleitung der jungen Menschen gegeben. Die Zugangswege für die Inanspruchnahme des Angebots der Kompetenzagentur sind niedrigschwellig.

Methodische Bausteine mit Blick auf die pädagogische Arbeit innerhalb der Kompetenzagentur

Baustein 1 - Case Management im Einzelsetting

Die Beratung und Begleitung im Zeitfenster von 12 bis circa 18 Monaten orientiert sich an der individuellen Lebenswelt und den örtlichen und regionalen Bedingungen des einzelnen jungen Menschen. Ziel soll sein, die Fähigkeit zur Wahrnehmung sozialer Dienstleistungen und spezifischer Unterstützungsmöglichkeiten zu stärken sowie die jungen Menschen durch eine Vielzahl von regionalen Hilfeangeboten zu leiten und zu begleiten („Lotsenfunktion“). Hierbei kommt der individuellen Zielvereinbarung unter Beachtung der jeweiligen Kompetenzen des einzelnen jungen Menschen für die Zusammenarbeit eine tragende Rolle zu. Nach dem mit dem jeweiligen jungen Menschen gemeinsam festgelegten Weg erfolgt das Leiten und Begleiten durch das System verschiedener Hilfeangebote mit der Perspektive zur nachhaltigen Stabilisierung der gegenwärtigen Gesamtsituation. Eine kontinuierliche Fortschreibung der Zielvereinbarung sowie eine stetige Reflexion der gemeinsam verbindlich festgelegten Pläne sind dabei bindend. Der Kooperation mit diversen sozialen Institutionen, anderen Trägern, Ämtern und Behörden, Betrieben und Firmen der freien Wirtschaft, kommt dabei eine große Bedeutung zu.

Die jungen Menschen sollen passgenau, orientiert an ihrer jeweiligen Ausgangssituation, von einem Punkt A, der oft durch diffizil eigenständig zu bewältigende Themenstellungen gekennzeichnet ist, zu einem Punkt B, der sich durch Eigenverantwortung und –bestimmung auszeichnet, begleitet werden.

Baustein 2: Aufsuchende Jugendsozialarbeit

Es wird eine intensive Fallarbeit für die jungen Menschen geleistet, die den Übergang zu Unterstützungsangeboten allein noch nicht finden. An diese sollen sie herangeführt werden. Die jungen Menschen werden vom pädagogischen Personal der Kompetenzagentur in der Regel direkt in ihrem sozialen Umfeld bzw. an ihrem gewöhnlichen Aufenthaltsort aufgesucht. (Hausbesuche, Treff in jugendspezifischen Einrichtungen, Beratung in Kontaktstellen der Jugendsozialarbeit, Begleitung zu Behörden etc.) Nach Möglichkeit erfolgt eine Übergabe an das Case Management (Baustein 1).

Baustein 3: Niedrigschwellige Beratung/ Clearing

Die niedrigschwellige Beratung/ Clearing umfasst kurzfristige Beratungen. Die Kompetenzagentur dient in erster Linie als „erste Anlaufstelle“. Es erfolgt in dem Rahmen eine soziale Diagnostik zum Zwecke der direkten (Weiter-)Vermittlung an den jeweiligen Fachdienst. Es wird eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation sowie zu den bestehenden Ressourcen und Hemmnissen in der gegenwärtigen Lebenswelt des einzelnen jungen Menschen vorgenommen. Ziel des Vorgehens ist demnach die aktuelle und unmittelbare Bedarfsklärung.

Das Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen in akuten oder latenten Krisen bzw. mit scheinbar zum aktuellen Zeitpunkt unüberschaubaren Herausforderungen in verschiedenen Bereichen des Lebens. Aus dem Clearing kann die Zusammenarbeit mit den jungen Menschen in der auf der Grundlage des Case Managements zum Tragen kommen.

Baustein 4: Mikroprojekt

Ergänzend zur Arbeit in der Kompetenzagentur können Mikroprojekte als Gruppenangebote realisiert werden. Diese dienen neben der Förderung der Entwicklung der jungen Menschen der Aufwertung von Quartieren. Pro Jahr wurde bisher im ESF - Förderzeitraum seitens des Trägers ein thematisches Mikroprojekt beantragt.

Im Zuge der inhaltlichen Arbeit innerhalb der Mikroprojekte werden primär Aktivitäten auf der Grundlage der sozialen Gruppenarbeit realisiert. Die Zielstellung dieser Angebote, die sich häufig durch ihren „Mitmach-Charakter“ auszeichnen, besteht darin, dass die jungen Menschen gemeinsam in der Gleichaltrigengruppe positive Erfahrungen in der Kommu-nikation und Interaktion sammeln können. Zudem sollen ihnen sinnvolle Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufgezeigt werden. Durch ein kritisches Zusammenspiel zwischen Er-mutigung und sozialer Begleitung, durch differenzierte Reflexion des Verhaltens und Erlebens sowie gezielte jugendspezifische Angebote innerhalb der Mikroprojektarbeit können für junge Menschen Erfahrungsfelder in deren Lebensalltag eingebracht und so für die individuelle Persönlichkeitsentwicklung, stets unter dem Fokus der Förderung ihrer beruflichen und sozialen Integration, nutzbar gemacht werden.

Die jungen Menschen können während der Teilnahme an den Mikroprojekten in der Regel viel miteinander und voneinander lernen. Sie werden in der Entwicklung von sozialen Schlüsselkompetenzen in Form von Urteils- und Kritikfähigkeit, Toleranz und Akzeptanz, sowie in ihrer realitätsnahen Selbstreflexion mit dem Ziel der Vermittlung von Zukunftsperspektiven gestärkt. Ebenso ist es ein passendes Trainingsfeld zur Förderung von Kreativität, Kooperation und Strategien der Konfliktbewältigung.

Akutelle Konzeption des laufenden Mikroprojekts "Back to the roots"
hier downloaden

Ergänzende Aktivitäten in der Umsetzung der pädagogischen Arbeit innerhalb der Kompetenzagentur

Netzwerkarbeit
Um der Zielstellung einer einrichtungsübergreifenden und neutralen Arbeit im Sinne der Zielgruppe gerecht zu werden, ist die Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen und Institutionen, auch über den Einzelfall hinaus, für die Kompetenzagentur Erzgebirge grundlegend. Es hat sich im Laufe der bisherigen Arbeit deutlich gezeigt, dass eine funktionierende und integrative Netzwerkarbeit mit Blick auf den jeweiligen jungen Menschen effektiv ist, um eine der Zielgruppe angepasste pädagogische Arbeit gewährleisten zu können. Sie besitzt die Qualität Aufgaben zu bewältigen, welche für den einzelnen Akteur im gesamten Hilfe- und Unterstützungsprozess unter Berücksichtigung qualitativer Standards in der pädagogischen Arbeit kaum zu bewerkstelligen sind.


arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit
Sofern über den Träger arbeitsweltbezogene Jugendberufshilfeprojekte durchgeführt werden, die ohne sozialpädagogischen Begleitung von dem jeweiligen Fördermittgeber finanziert werden, so übernimmt das pädagogische Personal der Kompetenzagentur die soziale Beratung und Begleitung der jungen Menschen während der Zeit ihrer Projektteilnahme. Dabei wird stets das Prinzip der Freiwilligkeit beachtet. In der gemeinsamen Arbeit ist dann eine Arbeit auf der Grundlage der Aufgaben - Bausteine 1 bis 3 möglich.

Zu den Hauptaufgaben der jungen Menschen zählten in der Vergangenheit primär die Bearbeitung des Rohstoffes Holz zu Schutzhütten in unseren heimischen Wäldern, Bänken, Tischen, Spielgeräten, Sitzgruppen sowie weiteren gestalterischen Elementen (Wegweiser, Informationstafeln, Hinweistafeln, Papierkörbe), die anschließend gemeinnützigen Einrichtungen bzw. Städten und Gemeinden übergeben werden konnten. Die Zielstellung der Projektaktivitäten im Rahmen der Jugendberufshilfeprojekte besteht in der Regel darin, dass eine sinnvolle und sinnschaffende Arbeit realisiert wird, die Mittel zum Zweck ist.

Die jungen Menschen sollen erfahren, dass sie gebraucht werden, dass sie nicht nutzlos sind. Sie sollen bauen – eine Sache auf Zukunft hin. Bauen für eine spätere Nutzung. Bauen ist auch Hoffnung, dass es weiter geht, dass es gut geht, dass es Sinn macht und dass es Erfolg hat. Der Bildungsteil umfasste prozentual zur Gesamtmaßnahmedauer maximal einen zeitlichen Umfang von 10%, der in der Regel modulartig und teilnehmerorientiert durchgeführt wurde. Er diente der beruflichen Interessenfindung, der individuellen Kompetenzfeststellung und zur Förderung der Motivation. Externe Betriebspraktika, ermöglichten den Mitwirkenden Orientierung und die Objektivierung von beruflichen Wünschen unter arbeitsmarktrelevanten Bedingungen. Dadurch bestand zudem die Möglichkeit individuell zu prüfen, ob der Übergang in ein reguläres Ausbildungs- bzw. Arbeitsverhältnis unter den aktuellen Bedingungen des Einzelnen möglich wäre bzw. was dem (noch) im Wege steht. Die tatsächliche Realisierung des beruflichen Trainings im Sinne eines betrieblichen Praktikums richtete sich jedoch immer nach der jeweiligen persönlichen Eignung unter Berücksichtigung der gesundheitlichen und sozialen Situation.



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